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Aachen verschreibt sich der Kreislaufwirtschaft

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Als zweite deutsche Stadt tritt Aachen der „European Circular Cities Declaration“ bei. Dies hat der Aachener Stadtrat vor wenigen Tagen einstimmig entschieden. Insgesamt haben rund 50 europäische Städte die Deklaration schon unterzeichnet. Darunter ist die deutsche Stadt Freiburg. Mit ihrer Unterschrift geben die Städte ein Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz, Dekarbonisierung und sozialen Verantwortung ab.

Gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation

Mit der Deklaration spricht sich die Stadt dafür aus, Verantwortung für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation zur einer nachhaltigeren Lebensweise zu übernehmen. Dahinter steckt die Idee einer „Circular City“ – einer Stadt, deren Geschehen sich am regenerativen Gedanken orientiert und von einer regionalen Kreislaufwirtschaft bestimmt ist. Im gemeinsamen Netzwerk wollen sich die Städte, die die Circular-Cities-Deklaration unterzeichnet haben, über Wege dahin und ihre diesbezüglichen Projekte vor Ort austauschen.

Laut städtischer Presseinformation möchte Aachen mit der Deklaration untermauern, dass die Stadt „ihre Ressourcen weiterhin zukunftsorientiert, klimafreundlich und sozial verantwortlich nutzen will“. Im Zusammenhang mit der Circular-Cities-Initiative möchte sie diesbezüglich bestehende Ansätze erweitern und die lokale Kreislaufwirtschaft ausbauen.

Circular City: Abfallwirtschaft bis Klimaschutz

Bereits jetzt richtet sich die Stadt nachhaltig aus. Im Aachener Klimaschutzkonzept spiegelt sich etwa im Bereich der Energieversorgung oder der Bauwirtschaft der regenerative Gedanke wider. Zudem verfolgt die Stadt ein Abfallwirtschaftskonzept, das darauf abzielt, Wertstoffe möglichst zu erhalten. Auch das städtische Beschaffungsmanagement unterwirft sich Kriterien der Nachhaltigkeit, etwa des fairen Handels.

a.erb@derneuekaemmerer.de 

Info

Weitere Infos zur „European Circular Cities Declaration“ gibt es unter www.circularcitiesdeclaration.eu. Hier finden Sie mehr zum Thema Kreislaufwirtschaft.
Andreas Erb

Andreas Erb ist Redakteur im Public Sector des F.A.Z.-Fachverlags. Er arbeitet insbesondere an der Weiterentwicklung der Plattform #stadtvonmorgen und berichtet dabei vorwiegend über urbane Transformationsprozesse. Für die Redaktion von „Der Neue Kämmerer“ beleuchtet er diese Themen aus Perspektive der Kommunalfinanzen. Seit 1998 ist der Kulturwissenschaftler als Journalist und Autor in verschiedenen Funktionen tätig, seit 2017 als Redakteur im F.A.Z.-Fachverlag.