Die Stadt Köln richtet den Stadtwerken Köln vor dem Hintergrund extrem volatiler Energiemärkte eine Kreditlinie in Höhe von bis zu 400 Millionen Euro ein. Es handele sich um eine vorsorgliche und zeitlich befristete Sicherheitsmaßnahme, so die Stadt.
Zusätzliche Liquidität für die Stadtwerke Köln
Mit der Erhöhung des Liquiditätsspielraumes sollen laut Mitteilung aus Köln der städtische Energiedienstleister Rheinenergie und dessen Handelstochter Rheinenergie Trading ihre Beschaffungsvorgänge absichern können.
Aufgrund regulatorischer Vorgaben zur Sicherung von Energiebeschaffungsgeschäften an den Energiebörsen müsse Rheinenergie „jederzeit eine hohe finanzielle Liquidität sicherstellen“. Insbesondere die steigenden Energiepreise setzen die Liquidität von Stadtwerken wie das in Köln daher unter einen besonderen Druck. Diesen federt die Stadt nun ab. Mit der Kreditlinie könne der Energieversorger zudem „günstige Slots“ sowohl für die Beschaffung als auch für die Vermarktung von Energie nutzen.
Anne-Kathrin Meves ist Redakteurin der Zeitung „Der Neue Kämmerer“. Nach dem Studium der Anglistik, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften (M.A.) hat sie ein Volontariat beim Deutschen Fachverlag in Frankfurt am Main absolviert. Danach wechselte sie 2011 als Redakteurin zu Frankfurt Business Media, dem FAZ Fachverlag. Zunächst schrieb sie dort für die Magazine „FINANCE“ und „Der Treasurer“. 2018 wechselte sie in das Redaktionsteam von „Der Neue Kämmerer“.

